Ende letzten Monats kündigte die Europäische Union eine Gegenuntersuchung zu chinesischen Elektrofahrzeugen an, was bei allen Parteien große Besorgnis hervorrief. Laut ausländischen MedienberichtenBMW scheint auch beteiligt zu sein. Aus einem Bericht vom Freitag Ortszeit ging hervor, dass BMW von der Europäischen Union eine „Informationsanfrage“ zu seinem reinen Elektromodell iX3 erhalten hat, die Teil der EU-Untersuchung zu Subventionen für chinesische Elektroautohersteller sein wird.

BMW füllt derzeit einen Fragebogen aus. Der Finanzvorstand teilte Reportern am Telefon mit, dass BMW die Untersuchung innerhalb einer Woche abschließen und der EU detaillierte Informationen über Investitionen und Produktionskapazitäten für aus China exportierte Elektrofahrzeuge vorlegen müsse.

Daten zeigen, dass BMW im vergangenen Jahr 15.000 bis 20.000 iX3-Modelle aus China exportiert hat. Der Finanzvorstand sagte unverblümt: „Dies wird alle internationalen Automobilhersteller betreffen, die in China Geschäfte machen".

Darüber hinaus bedeutet die Untersuchung von BMW, dass die EU nicht nur lokale chinesische Markenmodelle wie BYD, NIO, SAIC, Great Wall usw. ins Visier nimmt, sondern auch Daten über in China produzierte ausländische Marken, darunter Tesla, erhalten möchte.

Nicht alle sind mit der EU-Untersuchung einverstanden. Oliver Blumer, Vorstandsvorsitzender des deutschen Volkswagen- und Porsche-Konzerns, rät den Politikern, beim Vorgehen gegen Chinas Handelspraktiken Vorsicht walten zu lassen.

„Wir stehen für einen fairen Wettbewerb“, sagte Blumer auf einer Veranstaltung in Stuttgart, Protektionismus dürfe daraus aber nicht entstehen, denn das würde zu noch mehr Protektionismus führen. Auch,Untersuchungen zu unlauteren Handelspraktiken sollten sich nicht auf Subventionen chinesischer Lieferanten beschränken, sondern alle Marktteilnehmer umfassen.