Die DNT-Option „Do Not Track“ ist eine Funktion, die von allen Browsern unterstützt wird. Wenn diese Funktion aktiviert ist und der Benutzer über den Browser eine Anfrage an die Website/den Server sendet, werden automatisch „Do Not Track“-bezogene Daten übertragen, um den Server anzuweisen, diesen Benutzer nicht zu verfolgen. Die meisten Websites respektieren diese Option jedoch nicht. Daher ist es bedeutungslos, ob sie aktiviert ist oder nicht, und das Senden dieser Metadaten kann zu zusätzlichem, unnötigem Tracking führen.
Vor diesem Hintergrund löscht Mozilla Firefox derzeit diese Option in der Nightly-Build-Version, d. h. der nachfolgende Firefox-Browser wird die Do Not Track-Option vollständig löschen und nicht mehr bereitstellen. Nach dem Update werden Benutzer feststellen, dass die Option „Do Not Track“ nicht mehr in den Firefox-Browsereinstellungen zu finden ist.
DNT ist eine Funktion, die 2009 von Forschern eingeführt wurde. Der Firefox-Browser ist auch der erste Browser, der diese Funktion unterstützt. Irgendwann wird der Firefox-Browser diese Option in der offiziellen Version 135.0 löschen.
Die Mozhi Foundation ist der Ansicht, dass die Website die Datenschutzpräferenzen des Benutzers nicht respektiert und dass gleichzeitig das fortgesetzte Senden von Do-Not-Track-Signalen an die Website die Privatsphäre des Benutzers beeinträchtigen kann. Das heißt, dass einige Websites oder Werbeverfolgungsnetzwerke dieses Signal möglicherweise als einen der Indikatoren zur Benutzerverfolgung verwenden.
Nach dem Löschen können Benutzer datenschutzbezogene Funktionen im Firefox-Browser nutzen. Diese Funktionen blockieren wirkungsvoll verschiedene Tracker von Werbenetzwerken und ihre tatsächliche Wirkung ist viel besser als die von „Do Not Track“.
Im Prinzip blockieren die Datenschutzfunktionen des Firefox-Browsers direkt alle bekannten Ad-Tracker-Verbindungen, d. h. Ad-Tracker können Benutzer nicht erreichen, anstatt dass Benutzer und Browser Signale an Ad-Tracking-Netzwerke senden und diese Tracker auffordern, Benutzer nicht zu verfolgen.
Dies ist auch der Grund, warum der Firefox-Browser jetzt standardmäßig die Funktion zum Schutz der Privatsphäre aktiviert. Standardmäßig ist der mittlere Schutz aktiviert. Wenn der Benutzer dies benötigt, kann auch ein starker Schutz aktiviert werden. In diesem Fall ist der Abfangeffekt besser, aber einige Websites werden möglicherweise auch abnormal geladen. Bestimmte Benutzer können entsprechend ihren tatsächlichen Nutzungsanforderungen auswählen.