Elektrofahrzeuge (EVs) haben revolutionäre Veränderungen in der Automobilindustrie mit sich gebracht und sollen in Zukunft eine nachhaltige Entwicklung bewirken und den CO2-Ausstoß reduzieren. Mit zunehmender Beliebtheit von Elektrofahrzeugen stellen die Ladegeschwindigkeit und die Batterielebensdauer eine der größten Herausforderungen dar, die für die Verbraucherakzeptanz und die breite Akzeptanz von Elektrofahrzeugen von entscheidender Bedeutung sind.
Jetzt treiben Forscher am Oak Ridge National Laboratory die Entwicklung des Schnellladens für Elektrofahrzeuge (EVs) voran. Ein Team von Batteriewissenschaftlern hat kürzlich ein Lithium-Ionen-Batteriematerial entwickelt, das nicht nur in 10 Minuten eine Kapazität von 80 % aufladen kann, sondern diese Fähigkeit auch über 1.500 Ladezyklen hinweg aufrechterhält.
ORNL-Forscher Zhijia Du führt ein neu entwickeltes flüssiges Elektrolytmaterial in eine Batteriebeutelzelle ein. Diese Formulierung verlängert die Lebensdauer von Ultraschnellladebatterien, wie sie beispielsweise in Elektrofahrzeugen verwendet werden. Bildnachweis: Genevieve Martin/ORNL, US-Energieministerium
Wenn eine Batterie in Betrieb ist oder geladen wird, bewegen sich Ionen zwischen den Elektroden durch ein Medium, das als Elektrolyt bezeichnet wird. Ein Team unter der Leitung von Zhijia Du vom ORNL hat eine neue Formel aus Lithiumsalzen und Carbonatlösungsmitteln entwickelt, um einen Elektrolyten zu bilden, der langfristig eine gute Ionenmobilität aufrechterhält und eine gute Leistung erbringt, wenn beim extrem schnellen Laden große Ströme zum Erhitzen der Batterie verwendet werden.
Die Projektpartner testeten Batteriebeutelzellen, die in der Batterieproduktionsanlage des ORNL hergestellt wurden, um die Sicherheits- und Zykleneigenschaften der Batterie zu demonstrieren.
„Wir haben herausgefunden, dass diese neue Elektrolytformulierung die vom Energieministerium angestrebten extremen Schnelllade-Batterielebensdauerziele im Wesentlichen verdreifacht“, sagte Du.