Am 20. November hat Valve in vielen Niedrigpreisregionen wie Argentinien und der Türkei die Abrechnungswährung von Steam von den lokalen Währungen auf US-Dollar umgestellt und die Steam-Wallet-Guthaben der Spieler in diesen Regionen automatisch in US-Dollar umgerechnet.
Obwohl Valve-Verantwortliche in früheren Ankündigungen erklärten, dass dieser Schritt darauf zurückzuführen sei, dass Wechselkursschwankungen in Argentinien und der Türkei es für Spieleentwickler schwierig machten, angemessene Preise für ihre Produkte festzulegen. Die anhaltenden Wechselkurs-, Gebühren-, Steuer- und Logistikprobleme haben es Steam außerdem erschwert, den normalen Betrieb der Zahlungsmethoden in diesen Regionen aufrechtzuerhalten.
Obwohl Valve die Entwickler darüber informierte, dass sie vor der Umsetzung der US-Dollar-Abrechnungspolitik angemessene Preise für die Regionen festlegen sollten, haben viele Entwickler und Herausgeber dennoch keine Maßnahmen ergriffen, was dazu führte, dass bei einer großen Anzahl von Spielen standardmäßig übermäßig hohe US-Dollar-Preise angewendet wurden.
Ein offensichtlicheres Beispiel ist der Preis der Standardversion von „Civilization VI“, der nach Anpassung des Preises in der Pre-A-Region etwa 1,36 US-Dollar entspricht. Nach der Anpassung wurde der Preis jedoch standardmäßig auf 59,99 US-Dollar festgelegt, was einer Erhöhung um 4298 % entspricht. Der erschreckende Anstieg machte Spieler im Tiefpreisbereich „unglücklich“.
Obwohl eine große Anzahl von Spielern zuvor in Niedrigpreisgebiete „geschmuggelt“ wurde, um in den Genuss günstigerer Preise zu kommen, haben die explodierenden Preise nicht nur die Interessen dieser „spirituellen Argentinier“ und „spirituellen Türken“ getroffen, sondern auch diejenigen Spieler, die physisch in Niedrigpreisgebieten leben, sind die schmerzlichsten Opfer.