Kürzlich wurde im Leigongshan National Nature Reserve in Guizhou eine neue Amphibienart entdeckt – Gracixalusweii.Diese Art gehört zur Gattung Fiberosa, Anuran-Laubfrösche, und ist die erste Art der Gattung Fiberosa, die in der Provinz Guizhou entdeckt wurde. Es ist nach dem „Leishan-Stinkfrosch“ auch die zweite neue Art, die das wissenschaftliche Forschungsteam im Leigong-Gebirgsreservat entdeckt hat.
Den Forschern zufolge entdeckten und sammelten sie bei einer Untersuchung in einem Bambuswald auf einer Höhe von 1.600 Metern im Leigong Mountain ein Exemplar eines männlichen Faserlaubfrosches mit einer einzigartigen Form.Vorläufige Beobachtungen zeigen, dass sich das Exemplar deutlich von bekannten Laubfroscharten unterscheidet und möglicherweise eine neue Art ist. Anschließend bestätigte das wissenschaftliche Forschungsteam durch morphologische Vergleiche und molekularbiologische Analysen, dass es sich um eine neue Art handelte und nannte sie „Weilmans Faserlaubfrosch“.
Der Wei-Faserlaubfrosch ist derzeit nur in einem engen Bereich auf einer Höhe von etwa 1.600 Metern im Leigongshan National Nature Reserve verbreitet und seine Anzahl ist äußerst selten.Sein Lebensraum liegt hauptsächlich in den Bambuswäldern neben Gebirgsbächen und Schluchten und sein Lebensraum ist einzigartig und fragil.
Den morphologischen Merkmalen nach zu urteilen, ist die Rückseite des Laubfrosches braun bis beige und die Schultern weisen umgekehrte „Y“-förmige dunkelbraune Markierungen auf. Die Haut am Rücken und an den Seiten seines Kopfes, seines Körpers und seiner Gliedmaßen ist rau, die Zehenhäute sind mäßig entwickelt und die Fingerhäute sind minimal entwickelt. Männliche Individuen haben Stimmbeutel und einen Eheballen an der Basis des Zeigefingers.
Die Entdeckung des Wei-Faserlaubfroschs bereichert nicht nur die Artenvielfalt des Leigong-Gebirgsreservats, sondern liefert auch eine wichtige Grundlage für die Untersuchung der Verbreitung und Entwicklung der Gattung. Aufgrund des engen Verbreitungsgebiets und der Seltenheit sind jedoch Schutzmaßnahmen dringend erforderlich, um das Überleben und die Fortpflanzung dieser seltenen Art zu gewährleisten.