Ende November gab die NASA bekannt, dass sie beschlossen habe, die wissenschaftliche Forschungsmission auszusetzen, bis das Problem gelöst sei, da das Kontrollteam ein Problem mit dem Gyroskop des Hubble-Weltraumteleskops festgestellt habe. Das erste Gyroskopproblem wurde Ende November entdeckt. Am 23. November wechselte das Hubble-Weltraumteleskop automatisch in den abgesicherten Modus und alarmierte das Kontrollteam zur Fehlerbehebung und Wiederherstellung.

Laut Anleitung lieferte eines der drei mit dem Hubble-Weltraumteleskop ausgestatteten Gyroskope einen falschen Messwert. Wenn dies geschieht, stoppt das Hubble-Weltraumteleskop laut Entwurf automatisch den Betrieb und wechselt in den abgesicherten Modus.

Das Gyroskop wird hauptsächlich dazu verwendet, die Rotationsrate des Hubble-Weltraumteleskops zu messen und zu bestimmen, wohin das Teleskop zeigt. Ohne die Daten des Gyroskops würde das Hubble-Teleskop seinen Orientierungssinn im Weltraum verlieren.

Während dieser Zeit versuchte das Kontrollteam auch, es zu reparieren, aber nach der Reparatur gab das Gyroskop immer noch falsche Daten aus, sodass es mehrmals in den abgesicherten Modus wechselte. Nun hat die NASA beschlossen, den wissenschaftlichen Betrieb des Hubble-Weltraumteleskops wieder aufzunehmen.

Die NASA analysierte die Betriebsdaten, ermittelte das Problem mit dem Gyroskop und führte einen Test durch. Während des Tests wurde eine gute Leistung beobachtet. Aus diesem Grund entschied sich das Kontrollteam, das Gyroskop künftig in einem Modus mit höherer Präzision zu betreiben. Andere Systemkomponenten des Hubble-Weltraumteleskops funktionieren derzeit gut.

Das Hubble-Weltraumteleskop wurde 1990 ins Leben gerufen und nach dem großen Astronomen und Vater der Galaxienastronomie Edwin Hubble benannt. Es ist seit 33 Jahren im Weltraum im Einsatz.

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