Samsung Display hat eine organisatorische Umstrukturierung durchlaufen, die dem Apple-Bildschirmlieferanten dabei helfen wird, faltbare Displays nicht nur für iPhones, sondern auch für MacBook Pros anzubieten. Seit einiger Zeit wird gemunkelt, dass Apple an einem sogenannten „iPhone Foldable“ arbeitet, einem Smartphone mit aufklappbarem Display, das sich auf die Hälfte seiner Größe zusammenfalten lässt. In Südkorea bereitet offenbar einer der Display-Partner von Apple Bestellungen vor.
Samsung hat eine organisatorische Umstrukturierung vorgenommen, die vor allem ein Team betrifft, das für die Belieferung von Apple verantwortlich ist, berichtete TheElec am Montag. Die Anpassungen des Teams sollen ein Versuch sein, sich auf die Verbesserung seiner Fähigkeiten zu konzentrieren, insbesondere im Hinblick auf die faltbaren Produkte von Apple.
Die kleine und mittlere Display-Sparte ist für die Entwicklung von Smartphone-OLEDs und faltbaren Panels, darunter auch flexible Bildschirme, verantwortlich. Jetzt wird die Abteilung gestärkt, um sich stärker darauf zu konzentrieren, faltbare Geräte zum Mainstream zu machen.
Samsung Display und sein weiteres Lieferkettenmitglied LG Display entwickeln bereits Panels für die zukünftigen faltbaren Produkte von Apple. Berichten zufolge handelt es sich dabei um ein Produkt mit einer Größe von 20,25 Zoll.
Während das iPhone mit flexiblem Display die meiste öffentliche Aufmerksamkeit erhalten wird, ist es nicht das einzige Produkt, das möglicherweise eine ähnliche Technologie nutzt.
Gerüchte Anfang 2023 deuten darauf hin, dass Apple seine Pläne für das erste faltbare MacBook Pro geändert hat, das voraussichtlich 2025 auf den Markt kommt. Anstelle einer typischen Tastatur und eines Trackpads im Laptop-Stil wird es ein Vollbildgerät wie ein iPad sein, jedoch mit einer Touchscreen-Tastatur für die Eingabe.