Im Laufe der Jahre hat sich Intel dem Aufbau eines wettbewerbsfähigen Chip-Foundry-Unternehmens verschrieben. Den neuesten Branchennachrichten zufolge hat Microsoft Intel für die Herstellung von KI-Beschleunigerchips der nächsten Generation ausgewählt, um seinen groß angelegten Plan zur Erweiterung des Rechenzentrums zu unterstützen. Dies spiegelt voll und ganz Intels Ambition wider, um den schnell wachsenden Marktanteil bei KI-Hardware zu konkurrieren.

Laut SemiAccurate wird Microsoft Intel für die Produktion seines Maia 3 AI-Chips nutzen. Dieser Beschleuniger für maschinelles Lernen mit dem Codenamen „Griffin“ wird ein wichtiger Bestandteil des von Microsoft selbst entwickelten Rechenzentrums werden. Maia 3 ist Microsofts Weiterentwicklung der Maia-Serie und soll Kunden eine Alternative zu KI-Chips von Drittanbietern bieten. Kevin Scott, Chief Technology Officer von Microsoft, bestätigte in einem früheren Interview, dass das Unternehmen auch in Zukunft KI-Chips entwickeln wird, obwohl die aktuelle KI-Cloud-Workload immer noch auf der GPU-Technologie von Nvidia basiert.

Dem Plan zufolge sollen bei einem reibungslosen Verlauf des Maia-3-Projekts die künftigen Generationen der KI-Chips von Microsoft weiterhin von Intel hergestellt werden. Maia 3 nutzt Intels 18A-Prozess. Es wird berichtet, dass dieser Prozess bisher aufgrund geringer Ausbeute und Qualitätsproblemen mit Herausforderungen konfrontiert war. Jetzt hat Intel bekannt gegeben, dass 18A für Kundenprojekte bereit ist und Nordamerikas erster fortschrittlicher Sub-2-nm-Prozess geworden ist.

Maia 3-Chips verwenden möglicherweise 18A oder den fortschrittlicheren 18A-P-Prozess. Es wird berichtet, dass der 18A-Prozess der zweiten Generation die Leistung und Energieeffizienz optimieren sowie die Schwellenspannung und die Leckstromleistung verbessern kann. Es wird erwartet, dass die zukünftigen neuen Maia-Chips von Microsoft sogar noch weiter auf 18A-PT- oder 14A-Prozesse aufgerüstet werden.

Der 18A-PT-Knoten wurde speziell für Kunden im Bereich der künstlichen Intelligenz und des Hochleistungsrechnens entwickelt. Er unterstützt eine höhere Paketskalierbarkeit und Integrationsstufen und trägt so dazu bei, die Leistung generativer KI und Chatbots zu verbessern.

Derzeit gibt es häufig Gerüchte und Kooperationen im Zusammenhang mit Intel Foundry. Zusätzlich zum Maia-3-Plan von Microsoft hieß es in den Marktnachrichten, dass Intel auch x86-Chips für AMD herstellen könnte und dass die Produktlinie der Client-PC-Prozessoren reibungslos voranschreitet.