Die Aktionäre des KI-Chip-Startups Groq werden aus einem 20-Milliarden-Dollar-Deal mit Nvidia enorme Vorteile ziehen, obwohl die Vereinbarung keine Aktienübertragung vorsieht. Diese ungewöhnliche Vereinbarung löste eine breite Diskussion in den sozialen Medien aus, wobei viele ihre Auswirkungen auf die Mitarbeiter von Groq in Frage stellten, einschließlich derjenigen, die kurz vor dem Wechsel zu Nvidia stehen, und derjenigen, die beim ursprünglichen Unternehmen bleiben.
Am Mittwoch gaben die beiden Unternehmen offiziell diese „nicht-exklusive Lizenzvereinbarung für Inferenztechnologie“ bekannt, deren Wert laut Medienberichten genau etwa 20 Milliarden US-Dollar beträgt. Groq-CEO Jonathan Ross und Präsident Sunny Madra werden zu Nvidia wechseln, während Groq weiterhin als unabhängiges Unternehmen agieren wird, mit dem ehemaligen CFO Simon Edwards als neuem CEO.
Die meisten Groq-Aktionäre erhalten eine Ausschüttung pro Aktie auf der Grundlage einer Bewertung von 20 Milliarden US-Dollar, wobei etwa 85 % sofort ausgezahlt werden, 10 % Mitte 2026 und der Rest am Ende des Jahres ausgezahlt wird, hieß es aus Quellen. Etwa 90 % der Groq-Mitarbeiter werden zu Nvidia wechseln und ihre unverfallbaren Aktien werden vollständig ausgezahlt. Nicht übertragene Aktien werden in Raten in Form von Nvidia-Aktien ausgezahlt, basierend auf einer Bewertung von 20 Milliarden US-Dollar. Darüber hinaus werden alle Aktienpläne von rund 50 Mitarbeitern in Bargeld umgewandelt.
Mitarbeiter, die bei Groq bleiben, erhalten außerdem Barzahlungen für unverfallbare Aktien und genießen die wirtschaftlichen Rechte an der Fortführung des Unternehmensbetriebs. Allen Mitarbeitern – unabhängig davon, ob sie bei Groq bleiben – wird die Sperrfrist entzogen, wenn sie weniger als ein Jahr beschäftigt waren, um sofortige Liquidität bereitzustellen. Groq hat seit seiner Gründung im Jahr 2016 rund 3,3 Milliarden US-Dollar eingesammelt, einschließlich einer Finanzierungsrunde in Höhe von 750 Millionen US-Dollar in diesem Herbst, die damals einen Wert von fast 7 Milliarden US-Dollar hatte. Zu den Investoren zählen Social Capital, BlackRock, Neuberger Berman, Deutsche Telekom Capital Partners, Samsung usw. und es wurde nie eine Zweitangebotstransaktion durch Mitarbeiter oder Investoren durchgeführt.
Alles in allem bringt der Deal für alle Parteien enorme Vorteile mit sich.

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