Kürzlich gab Unity bekannt, dass es seine offizielle Unterstützung für die Steam-Plattform auf natives Linux, Steam Deck und die kommende Steam Machine ausweiten wird. Laut James Stone von Unity haben Entwickler bereits Spiele über Steam veröffentlicht, die vorherige Steam-Unterstützung wurde jedoch nicht offiziell von Unity bereitgestellt, sondern von den Entwicklern selbst über Steamworks integriert.
Stone sagte, dass Unity nicht nur Build-Ziele für Steam bereitstellen, sondern auch das Steam Deck und die kommende Steam Machine direkt unterstützen will. Er fügte hinzu, dass Unity gezielte Optimierungen für seine Linux-Laufzeitumgebung vornehmen wird, um die Leistung nativer Anwendungen zu verbessern und die Abhängigkeit von der Ausführung von Windows-Versionen über Proton zu verringern.

Unity gab außerdem bekannt, dass ab heute einige native Linux-Player-Verbesserungen für Steam Deck-Hardware verfügbar sind. Stone sagte, dass diese Änderungen in einigen Fällen zu einer höheren Leistung als Proton führen könnten, Unity veröffentlichte jedoch mit der Ankündigung keine relevanten Benchmark-Daten.
Dieses Update basiert auf dem vorhandenen Steamworks Platform Toolkit. Die Steamworks Platform Toolkit 1.0.1-Dokumentation von Unity enthält bereits eigenständige Steamworks-Pakete, Bindungen für Steam-Build-Zielplattformen und Supportanweisungen, die mit Steamworks SDK 1.62 getestet wurden. Dies bedeutet, dass die offizielle Ankündigung auf der GDC nicht der Ausgangspunkt dafür ist, dass Unity-Tools Steam unterstützen, sondern eine weitere Ausweitung der Unterstützung für native Linux- und SteamOS-Plattformen.
Für Entwickler könnte dies bedeuten, dass die Bereitstellung von Steam- und Linux-Versionen weniger zusätzliche Arbeit erfordert. Für Steam Deck-Benutzer und zukünftige Steam Machine-Benutzer ist die wichtigere Frage, ob sich das Studio für die Veröffentlichung einer nativen Version entscheidet oder weiterhin auf Proton setzt, die aktuelle Mainstream-Methode zum Ausführen von Windows-Spielen auf SteamOS.