Anthropic, ein amerikanisches Unternehmen für künstliche Intelligenz, gab bekannt, dass sein großer Modellassistent Claude nun über eine neue Reihe von „Konnektoren“ direkt mit Adobe Creative Cloud-Anwendungen wie Photoshop und Premiere sowie einer Reihe gängiger Kreativsoftware wie Affinity, Blender, Ableton und Autodesk verbunden ist. Dieser Schritt setzt die strategischen Schritte des Unternehmens fort, in die Kreativbranche einzudringen, nachdem es Anfang dieses Monats Claude Design eingeführt hat, mit dem Ziel, es kreativen Praktikern zu erleichtern, KI-Funktionen in einer vertrauten Softwareumgebung zu nutzen.

Berichten zufolge ermöglichen diese „kreativen Konnektoren“ Claude den Zugriff auf Anwendungen, den Abruf von Daten und die Durchführung spezifischer Vorgänge in zugehörigen Diensten und bieten so Unterstützung bei den spezifischen Szenarien jeder Software. Beispielsweise kann der Adobe-Connector für Ersteller Anwendungen wie Photoshop, Premiere und Express aufrufen, sodass Benutzer Bilder, Videos und Designinhalte „aufrufen“ und sie in Claudes Konversationsoberfläche verarbeiten können. Beamte behaupten, dass dies dabei hilft, „Bilder, Videos und Designs in Gesprächen wirklich bewegen“ zu lassen. Der Connector für die Musikproduktionssoftware Ableton kann Informationen direkt aus der offiziellen Dokumentation extrahieren, um Benutzerfragen zu beantworten, Funktionen zu erklären oder Bedienungsabläufe anzuleiten. Die Blender-Integration bietet eine Schnittstelle in natürlicher Sprache für die Python-API dieser 3D-Modellierungssoftware. Benutzer können Claude verwenden, um Szenen zu debuggen, Objekteigenschaften stapelweise zu ändern und sogar neue Tools in Gesprächen zu erstellen, wodurch die Belastung durch handgeschriebene Skripte verringert wird.

Anthropic betonte in einer Erklärung, dass Claude den menschlichen Geschmack und die Vorstellungskraft nicht ersetzen könne, aber es könne „neue Arbeitsweisen eröffnen“, einschließlich schnellerer und ehrgeizigerer Ideenfindungsprozesse, eines breiteren Kompetenzspektrums und der Unterstützung von Kreativen bei der Bewältigung größerer Projekte. Das Unternehmen gab außerdem an, dass KI auch eine große Anzahl zeitaufwändiger und sich wiederholender Aufgaben im kreativen Prozess übernehmen kann, wodurch „physische“ manuelle Vorgänge reduziert werden und es den Schöpfern ermöglicht wird, sich mehr auf die Konzeption und die ästhetische Beurteilung zu konzentrieren.

Neben Produktaktualisierungen gab Anthropic auch bekannt, dass es einer der Unternehmenssponsoren des Blender Development Fund werden wird, um die weitere Entwicklung dieser Open-Source-3D-Software zu unterstützen. Der Fonds wurde zuvor von großen Unternehmen wie Netflix, Epic und Wacom unterstützt. Die Aufnahme von Ansopick wird als wichtiges Signal gewertet, die Open-Source-Community im Kreativtool-Ökosystem weiter zu unterstützen.