Am 29. April veröffentlichte Yu Hao, der Gründer und CEO von Chumi Technology, drei Weibo-Posts, um an den CEO von Xiaohongshu zu appellieren. Als Reaktion auf das Phänomen, dass es auf Xiaohongshu viele „Momo“-Charaktere gibt, fragte Yu Hao: „Wer ist Momo? Warum gibt es so viele Momos? Momo hat unwahre und falsche Informationen veröffentlicht, die sich negativ auf uns ausgewirkt haben. An wen soll ich mich wenden? Zu dir oder zu Momo?“

Er wies darauf hin: „Haben alle Momos auf Xiaohongshu eine Authentifizierung mit echtem Namen durchgeführt? Wenn Sie nur surfen, vergessen Sie es. Wenn Sie posten, Nachrichten hinterlassen und Kommentare abgeben können, warum dann nicht die Authentifizierung mit echtem Namen? Wer trägt die Verantwortung für diese falschen Informationen!“
Er stellte ferner in Frage, dass nur für Xiaohongshu keine Verifizierung des echten Namens erforderlich sei. Xiaohongshu hat eine große Anzahl anonymer Konten mit dem Namen „Momo“, die Masken tragen. Dieser Mechanismus „Ist das nicht eine Ermutigung, Böses zu tun? Was ist Ihre soziale Verantwortung?“
Es ist erwähnenswert, dass Yu Hao am Ende dieser Weibo-Posts mit „Yu Hao“ signiert hat, was in scharfem Kontrast zum vorherigen Bombardement steht.
Laut der Analyse von Whip Niu Shi sollte Yu Haos Name eine klare Antwort vom CEO von Xiaohongshu erhalten, was in scharfem Gegensatz zur „Anonymität“ steht.
Die Kernlogik von Yu Haos Rede besteht darin, die durch „momo“ auf Xiaohongshu vertretenen anonymen/geringen Echtnamen-Konten in Frage zu stellen. Bei der Veröffentlichung falscher Informationen sind die verantwortlichen Personen unklar und die Rechenschaftspflicht ist schwierig.
Yu Hao verwendete eine öffentliche Identität und gab seinen richtigen Namen an, der zurückverfolgt und zur Rechenschaft gezogen werden kann, was die Ansicht bestärkte, dass „echte Namen die einzigen sind, die eingeschränkt und zur Rechenschaft gezogen werden können“.
Die drei aufeinanderfolgenden Angriffe sind alle mit „Yu Hao“ unterzeichnet, was auch eine formelle Erklärung der verantwortlichen Person des Unternehmens ist, was dem Appell mehr Gewicht verleiht und es der Plattform und der Öffentlichkeit ermöglicht, deutlich zu machen, wer das Problem anspricht, und nicht ein vager „bestimmter Internetnutzer“.
Yu Hao war schon immer für seinen auffälligen und offenen Stil bekannt. Unterschreiben an sich ist eine Einstellung: Er hat keine Angst davor, zur Rechenschaft gezogen zu werden, keine Angst vor Reaktionen auf Plattformen und keine Angst vor Kontroversen, die durch die öffentliche Äußerung seiner Ansichten entstehen. Die direkte Nennung seines Namens an dieser Stelle soll das Signal vermitteln, dass „jedes Wort, das ich sage, meine eigene Verantwortung ist“, und einen starken Gegenwert zu den anonymen Konten darstellen, die er dafür kritisierte, „keine Verantwortung zu übernehmen“.
Aus kommunikativer Sicht ist dies natürlich auch Yu Haos Stärkung der Bindung von persönlichem geistigem Eigentum und Einsprüchen.
Durch die Unterschrift wird auch der Inhalt dieses Slogans tief mit seinem eigenen geistigen Eigentum verknüpft, wodurch der Öffentlichkeit klar wird, dass es sich um „Chasing CEO Yu Hao“ handelt, der Xiaohongshus Problem mit seinem echten Namen in Frage stellt, was eine Verwischung des Themas bei der Informationsverbreitung vermeidet und seinen persönlichen Einfluss und seine Aktualität weiter verstärkt.