Mercedes hat offiziell eine neue rein elektrische Ultra-Hochleistungslimousine vorgestellt – die viertürige Coupé-Version AMG GT – und markiert damit den Eintritt der Marke in die Ära der Ultra-Hochleistungs-Elektrofahrzeuge. Das neue Auto basiert stark auf der Technologie des XX-Konzeptautos, das zuvor einen Rekord aufstellte, indem es auf der Hochgeschwindigkeits-Ringteststrecke Nardo in Süditalien in weniger als acht Tagen ununterbrochen 24.901 Meilen zurücklegte. Ziel ist es, im Elektrozeitalter mit einigen „Supersportwagen“ direkt mitzuhalten.

Was das Antriebssystem angeht, hat Mercedes die Gesamtarchitektur der Motor- und Batterietechnologie für diesen AMG GT neu überdacht und ist bestrebt, ein elektrisches Coupé zu schaffen, das mit Hochleistungsmodellen der Spitzenklasse mithalten kann. Das Serienmodell ist mit drei von der Mercedes-Tochter YASA entwickelten Axialflussmotoren mit einer maximalen Leistung von 1.153 PS und einem maximalen Drehmoment von 1.475 Pfund-Fuß ausgestattet. Nach Angaben des Herstellers ist dies das erste Mal in der Branche, dass dieser Motortyp in großem Umfang in einem Serienfahrzeug zum Einsatz kommt. Aufgrund seiner flachen „dünnen Scheiben“-Struktur wiegt das gesamte System nur einen Bruchteil des herkömmlichen Sternmotors, kann jedoch eine extrem hohe Leistung abgeben, sodass das Fahrzeug in etwa 2 Sekunden von 0 auf 60 Meilen pro Stunde beschleunigen kann.

Auch das Batteriesystem verfolgt eine neue Idee und konzentriert sich auf hohe Leistung und hohe Hitzebeständigkeit. Das Auto ist mit einer hohen und extrem dünnen zylindrischen Batteriezelle ausgestattet. Die Höhe ist viel größer als der Durchmesser und der Durchmesser beträgt nur etwa 1 Zoll. Dieses Design trägt dazu bei, dass sich die Wärme im Inneren des Batteriekerns schnell vom Kern des Batteriekerns nach außen ausbreitet. Um die Kühleffizienz zu verbessern, hat Mercedes ein spezielles High-Tech-Isolieröl entwickelt, das nicht leitend ist und das Risiko von Kurzschlüssen vermeiden kann und das Kühlöl direkt durch jede Zelle fließen lässt, um ein „Zelle-für-Zelle“-Flüssigkeitskühlungsmanagement zu erreichen. Dieses Kühlsystem ist von F1-Rennwagen inspiriert. Beamte sagen, dass es 20 Kilowatt Kühlleistung bereitstellen kann, was etwa dem Vierfachen der Kühlleistung der vorhandenen EQS-Batterie entspricht. Es kann auch versucht werden, thermische Dämpfung und Leistungseinbußen bei wiederholter Hochintensitätsbeschleunigung und bei Einsatz auf der Rennstrecke zu vermeiden.

In Bezug auf die elektrische Architektur basiert das viertürige AMG GT-Coupé auf einer 800-Volt-Plattform, die eine Ultra-High-Speed-Ladeleistung von bis zu 600 Kilowatt unterstützt, was die Ladezeit deutlich verkürzt und die Praktikabilität des Fahrzeugs bei Langstreckenfahrten und hochfrequenten Streckeneinsätzen weiter verbessert. Während das neue Auto jedoch die ultimative Leistung anstrebt, übernimmt es auch einige traditionelle „Performance Car Experience“-Designs, wie zum Beispiel die Simulation des Geräusches eines Verbrennungsmotors durch ein Soundeffektsystem. Diese „lautmalerische Motorsoundwirkung“-Einstellung unterstreicht nicht nur die sportliche Atmosphäre, sondern löst bei manchen reinen Elektro-Fans auch Kontroversen über „Authentizität“ aus.

Zusammen mit einer Reihe modernster Technologien wie Axialflussmotoren, leistungsstarken flüssigkeitsgekühlten Batterien und einer 800-Volt-Hochspannungsarchitektur versucht das viertürige rein elektrische Coupé Mercedes-AMG GT, den Standard der „Supersportwagen“ im Zeitalter der Elektrofahrzeuge neu zu definieren und die Spitzenleistungsmodelle traditioneller und neuer Kräfte herauszufordern.