Google Chrome führt eine neue Funktion ein, die YouTube- und andere Videos automatisch im Bild-in-Bild-Modus (PiP) abspielt, wenn Sie zwischen Tabs oder Fenstern wechseln. Die neue Bild-in-Bild-Funktion von Chrome kommt auf Desktops, einschließlich Windows 11, Windows 10, macOS und ChromeOS.


Wenn Sie sich ein Video in Chrome ansehen und zu einem anderen Tab wechseln möchten, versetzt der Browser das Video automatisch in einen praktischen Bild-in-Bild-Modus (PiP). Diese neue Funktion ähnelt der Option „Bild-in-Bild für Video-Websites automatisch öffnen“ in Microsoft Edge Canary.

In Chrome können Sie diese Funktion im Abschnitt „Site-Einstellungen“ aktivieren oder deaktivieren. In einem Chromium-Fehlerbericht stellte Google fest, dass an einer neuen UI-Funktion gearbeitet wird, mit der Sie auswählen können, ob die automatische Bild-in-Bild-Funktion beim Wechseln von Tabs oder Fenstern gestartet werden soll.

„Auto Picture-in-Picture“ funktioniert in jedem Dokument im Picture-in-Picture-Modus, wenn die zugehörige „Flicker“-Funktion aktiviert ist.

„Dieser CL fügt einen Entwurf einer Benutzeroberfläche zum Zulassen/Blockieren von Inhaltseinstellungen für AutoPiP-Fenster hinzu. Er versucht nicht, einem UI-Mock zu entsprechen; er fügt lediglich ein Gerüst hinzu, das wir beim Erstellen von Funktionen und der UI selbst verwenden können.“

Der automatische PiP-Modus von Chrome dürfte für viele Nutzer eine nette Funktion sein.

Wenn Sie sich beispielsweise ein langes Tutorial auf YouTube ansehen, müssen Sie die Tabs wechseln, um Notizen zu machen oder verwandte Inhalte zu finden. Mit dieser Funktion verschiebt sich das Video sanft in eine Ecke, sodass Sie Multitasking betreiben können, ohne einen Teil des Videos zu verpassen. Dies alles dient dazu, Ihr Surferlebnis reibungsloser und komfortabler zu gestalten.

Google hat hart daran gearbeitet, den Chrome-Browser auf Windows und anderen Plattformen zu verbessern.

Wie wir kürzlich berichteten, wird Chrome ein neues Inkognito-Erlebnis einführen und im Inkognito-Modus wird der Browser versuchen, das Durchsuchen von Medieninhalten zu verbergen. Dies bedeutet, dass Chrome in den Mediensteuerelementen des Betriebssystems keine sensiblen Inhalte oder Medieninhalte (Metadaten) anzeigt. Mit anderen Worten: Google wird keine Medienzahlungsinformationen im Chrome-Browser preisgeben.

Ein weiteres neues Feature ist die Unterstützung des „Tracking Protection“ im Browser. Laut dem Open-Source-Projekt ChromiumGerrit von Google Chromium plant die Suchmaschine außerdem, alle Datenschutz- und Tracking-bezogenen Funktionen auf einer Seite namens „Tracking Protection“ zusammenzufassen.

Das Update von Google beschränkt sich nicht nur auf neue Funktionen, das Unternehmen verpasst dem Browser auch ein frisches Design mithilfe des Material-Themes.