TSMC hat kürzlich öffentlich zugegeben, dass sich der Bau seiner zweiten US-Fabrik in Arizona um mindestens ein Jahr verzögern wird und auch der ursprüngliche 3-nm-Prozess noch aussteht. Der Hauptgrund liegt darin, dass die versprochenen Subventionen aus den USA noch nicht eingegangen sind. Die US-Fabrik von TSMC heißt Fab21, in die erste Phase des Projekts wurden 12 Milliarden US-Dollar investiert. Es wird in der zweiten Jahreshälfte 2025 in die Massenproduktion gehen und hauptsächlich 5-nm- und 4-nm-Prozesschips produzieren.


Ende 2022 erhöhte TSMC seine Investitionen in US-Fabriken auf maximal 40 Milliarden US-Dollar und kündigte den Bau der zweiten Phase der Fab21-Fabrik an und plant, den N33nm-Prozess im Jahr 2026 in Produktion zu nehmen.

Die jährliche Produktionskapazität der beiden Fabriken kann 600.000 Wafer erreichen, was 50.000 Wafern pro Monat entspricht.

Aufgrund der Auswirkungen des Chip and Science ActDie Subventionen, die die US-Regierung neuen Fabriken gewährt, unterliegen großen Schwankungen. Aufgrund der schwachen Kundennachfrage hat TSMC beschlossen, den Bau der neuen Fabrik zu verschieben. Die Fertigstellung wird derzeit voraussichtlich erst 2027 oder gar 2028 erfolgen.

TSMC gab außerdem an, dass sich die neue Fabrik im Bau befinde, der Produktionsprozess jedoch noch nicht abgeschlossen sei und je nach Kundennachfrage und Zeitzyklus noch diskutiert werde. Es scheint, dass TSMC versucht, mit der US-Regierung zu verhandeln.